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Die KOGA

gibt es in Christkönig bereits seit 1976.

Sie ist eine Kommission des Pfarrgemeinderates, in dessen Auftrag sie arbeitet.

© meinhardt.info

ai – Unterschriftenaktionen mit Amnesty International „Briefe gegen das Vergessen“

ai – Unterschriftenaktionen mit Amnesty International „Briefe gegen das Vergessen“

„Briefe gegen das Vergessen“ und die damit verbundene Unterschriften-Aktion gehört seit Jahrzehnten zum Markenzeichen unserer Gemeinde. An jedem Gemeindesonntag lag ein Brief aus mit der Bitte, sich mit einer/einem politisch Gefangenen zu solidarisieren, die/der zu Unrecht inhaftiert ist oder gefangen gehalten wird. Es handelt sich immer um Menschen, die gewaltlos für Menschenrechte in ihrem Land eintreten.

Dazu schreibt ai:

„Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. Weil sie ihre Meinung sagen, sich für die Menschenrechte in ihrem Land einsetzen oder mit friedlichen Mitteln ihre Regierung kritisieren.

Gewaltlose politische Gefangene verschwinden oft für Jahre hinter Gittern – ohne faires Gerichtsverfahren und unter unterschiedlich schwierigen Haftbedingungen. Die Gefahr, dass sie vergessen werden, ist groß. Darum brauchen sie unseren Schutz, unsere Solidarität, unseren Einsatz!

Aus diesem Grund startet Amnesty International sogenannte "Briefe gegen das Vergessen". Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Gefangenen nicht in Vergessenheit geraten sind.

Die "Briefe gegen das Vergessen" wirken durch ihre enorme Anzahl. Wir brauchen deine Unterstützung. Gegen das Vergessen. Beteilige dich an den Briefen gegen das Vergessen!“

Da es seit Beginn der Corona-Pandemie keine Gemeindesonntage mehr gibt und auch Kontakte tunlichst vermieden werden sollen – wie es zum Beispiel beim Unterschreiben der Listen der Fall wäre, hat die KoGA keine Unterschriftenaktion mehr gemacht. Das ist traurig.

Wir bitten Sie nun sehr herzlich, das in eigener Regie zu tun: Es ist einfach! Gehen Sie im Internet auf https://www.amnesty.de/mitmachen/briefe-gegen-das-vergessen. Hier finden Sie Briefe für politisch Gefangene und alles was zum Versenden nötig ist: Fertige Briefe, Anschriften der politisch Verantwortlichen in dem jeweiligen Land, Anschrift der Botschaft hier in Deutschland, E-Mail oder wieviel Porto auf den Brief muss.

Menschen in großer Not warten auf unsere, auf Ihre Solidarität! Bitte machen Sie sich die kleine Mühe! ili

20.11.2020

KoGA - Kommission für gesellschaftliche Aufgaben der Kirche

"Gemeinden dürfen keine Ofen sein, die sich nur selbst erwärmen, sondern die Wärme muß weit nach außen dringen und die Welt erwärmen".

Dieser Satz des bedeutenden Jesuiten Karl Rahner ist so etwas wie die Präambel für die Arbeit der KoGA - Kommission für gesellschaftliche Aufgaben der Kirche, was dann konkret heißt:

Das Geschehen der Welt um uns herum - in nah und fern - kritisch unter die Lupe zu nehmen und aus dem Geist Jesu zu handeln. Wenn Jesus in den Armen und Unterdrückten sichtbar und gegenwärtig unter uns lebt (Matth. 25), dann ist es Auftrag eines jeden Christen und einer christlichen Gemeinde insbesondere, für diese Armen einzutreten und Partei zu ergreifen, auf ihre Not hinzuweisen und sich für Veränderungen einzusetzen. Das schließt dann auch den Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung mit ein.

Das ist ein breiter Aufgabenkatalog mit dem sich die neun KoGA-Mitglieder bei ihren monatlichen Treffen beschäftigen.

Hier einige Beispiele:

  • Die Vorbereitung und Durchführung der jährlichen Friedenswoche
  • Die Gestaltung von Gottesdiensten, Frühschichten und Friedensgebeten
  • Die monatlichen Unterschriftenaktionen mit "Briefen gegen das Vergessen" von amnesty international für einen politischen Gefangenenen des Monats jeweils an den Gemeindesonntagen der Gemeinde
  • Zahlreiche Briefe und Protestschreiben an Politiker und Kirchenleute
  • Teilnahme an Mahnwachen und Demonstrationen
  • Beteiligung am jährlichen Ostermarsch
  • Beteiligung an der derzeitigen Kampagne gegen den Rüstungsexport "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel"
  • Vorbereitung und Durchführung von Ausstellungen zu politisch aktuellenThemen
  • Mitgründung und Mitarbeit in der Kommission Partnerschaft mit Madre de los Pobres in El Salvador
  • verschiedene Vorträge und Diskussionsveranstaltungen im Laufe des Jahres wie z.B. zum Israel/Palästinakonflikt

    All das und Vieles mehr ist unsere KoGA-Arbeit. Sie erinnert an den Satz der Friedensbewegung: "Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele  kleine Schritte tun, dann wird sich das Gesicht der Erde verändern"          

    Jubiläum in 2016: 40 Jahre Kommission für gesellschaftliche Aufgaben der Kirche

    Die gesellschaftspolitische Kommission des Pfarrgemeinderates Christ-König. 1976 wurde sie ins Leben gerufen.

    Die "Kommission für Gesellschaftliche Aufgaben der Kirche"  ist vom Pfarrgemeinderat beauftragt, die gesellschaftspolitische Dimension unserer christlichen Gemeinde in den Fokus ihrer Aufmerksamkeit und Arbeit zu nehmen. Sie soll den Blickwinkel auf die Gesellschaft, das soziale Umfeld in Gemeinde, Kommune, Land und Welt richten. Der Blick über den Kirchturm hinaus ist ihre Aufgabe! 

    Einen Artikel dazu aus einem Pfarrbrief Christ-König können Sie hier nachlesen